Schifffahrten zwischen Rüdesheim und St. Goar

Die Schiffs-Routen

Von Rüdesheim aus gibt es – rheinabwärts – von Anfang April bis Anfang November drei Schiffslinien, die unterschiedlich lang sind. Außer den Anlegestellen in Lorch (Behelfsanleger) und Oberwesel sind alle übrigen barrierefrei zugänglich. Weitere Einzelheiten wie den Fahrplan siehe diesen Link [https://www.bingen-ruedesheimer.de/home/]. Auf die Städtchen der 12 Anlegestellen wird jeweils kurz eingegangen.

Vom Parkplatz „Am Adlerturm“, der sich nahe des Rheins befindet, geht es rechts an diesem Turm vorbei zur Anlegestelle (leichtes Gefälle).

Die „Burgen-Fahrt“ bis Burg Rheinstein (90 Minuten): Von dem Weinstädtchen Rüdesheim geht es zunächst zu dem schräg überliegenden Bingen, das an der Nahe-Einmündung in den Rhein liegt. Danach kommt man am Mäuseturm vorbei, der um 1300 auf einer kleinen Insel im Rhein errichtet wurde. Einer Legende aus dem 16. Jahrhundert zufolge wurde darin der habgierige und unbarmherzige Bischof Hatto gefangen gehalten. Rechterhand ist dann die Burgruine Ehrenfels zu sehen, die um 1210 als Zoll-Burg errichtet wurde und zur Kontrolle des Schiffsverkehrs diente. Ferner ist das Niederwald-Denkmal zu sehen, das an die Gründung des Deutschen Kaiserreichs erinnert, die nach dem Sieg im Deutsch-Französischen-Krieg von 1870/71 erfolgte. Nun wird Assmannshausen angesteuert – ein kleiner Ort und zudem Teil von Rüdesheim. Dieser liegt malerisch und ist für den dortigen Rotwein bekannt. Hier ist der Wendepunkt dieser Fahrt. Im frühen 14. Jahrhundert wurde die Burg Rheinstein auf einem 90 Meter hohen Felsen errichtet. Vom Binger-Wald umgeben, zählt sie zu den bedeutendsten Kulturdenkmälern der romantischen Epoche. Nun beherbergt die Burg ein Restaurant mit einem kleinen Hotel und einem Museum.

Burg Rheinstein

ie „Bacchus-Fahrt“ bis Bacharach (120 Minuten): Auch bei dieser Fahrt werden die bisherigen Anlegestellen angefahren. Ab Burg Rheinstein wird – linkerhand – zuerst der Weinort Trechtingshausen angesteuert, dessen älteste Erwähnungen bis ins Jahr 1122 zurückreichen. Oberhalb des Ortes ist die Burg Reichenstein zu sehen, deren Ersterwähnung aus dem Jahr 1213 stammt. Danach kommt die Burg Sonneck (etwa 1271 erbaut) sowie die Ruinen Heimburg (um 1070 erbaut) und Fürstenberg (13. Jahrhundert). Danach ist auch schon mit Bacharach – was als die „heimliche Hauptstadt der Rheinromantik“ gilt – der Wendepunkt dieser Fahrt erreicht. Übrigens: Diese Kleinstadt wirbt vor allem mit seinen historischen Gassen und lauschigen Winkel des alten Weinhandel-Platzes, aber auch mit den Fachwerkhäusern. Ansonsten gibt es noch Rheinanlagen – deren Wege geteert sind – und Ruhebänken, die zum Verweilen einladen. Zu erwähnen ist noch die Ruine Nollig. Diese befindet sich gegenüber von Bacharach und wurde vermutlich im 12. oder 13. Jahrhundert erbaut.

Ruine Fürstenberg

Die „Bacchus-Fahrt“ bis Bacharach (120 Minuten): Auch bei dieser Fahrt werden die bisherigen Anlegestellen angefahren. Ab Burg Rheinstein wird – linkerhand – zuerst der Weinort Trechtingshausen angesteuert, dessen älteste Erwähnungen bis ins Jahr 1122 zurückreichen. Oberhalb des Ortes ist die Burg Reichenstein zu sehen, deren Ersterwähnung aus dem Jahr 1213 stammt. Danach kommt die Burg Sonneck (etwa 1271 erbaut) sowie die Ruinen Heimburg (um 1070 erbaut) und Fürstenberg (13. Jahrhundert). Danach ist auch schon mit Bacharach – was als die „heimliche Hauptstadt der Rheinromantik“ gilt – der Wendepunkt dieser Fahrt erreicht. Übrigens: Diese Kleinstadt wirbt vor allem mit seinen historischen Gassen und lauschigen Winkel des alten Weinhandel-Platzes, aber auch mit den Fachwerkhäusern. Ansonsten gibt es noch Rheinanlagen – deren Wege geteert sind – und Ruhebänken, die zum Verweilen einladen. Zu erwähnen ist noch die Ruine Nollig. Diese befindet sich gegenüber von Bacharach und wurde vermutlich im 12. oder 13. Jahrhundert erbaut.

Burg Pfalzgrafenstein

Die „Loreley-Fahrt“ bis St. Goar (300 Minuten): Auch bei dieser Fahrt werden alle bisherigen Anlegestellen angefahren. Zunächst kommt dann das Schiff an der Burg Pfalzgrafenstein vorüber, die auch eine Zollstelle war. Deshalb ließ der Pfalzgraf Ludwig IV. auf der dortigen kleinen Insel im Rhein im Jahre 1327 ein fünfeckiges Bauwerk mit Turm errichten, das hauptsächlich als Wehranlage diente. Danach wird Kaub – an der rechten Rheinseite gelegen – mit seiner mittelalterlichen Altstadt angesteuert. Nun nimmt das Schiff Kurs auf Oberwesel, das sich rechtsrheinisch befindet. Beeindruckend ist jene Silhouette, bestehend aus der imposanten Schönburg, der roten Liebfrauenkirche sowie der Wehrmauer mit den zahlreichen Türmen. Wie eingangs erwähnt, ist die dortige Anlegestelle allerdings nicht barrierefrei. Weiter geht es nach St. Goarshausen, doch zuvor wird der sagenumworbenen Loreley-Felsen umschifft, der zu den gefährlichsten Flussabschnitten des Rheins zählt. Einer Legende aus dem 19. Jahrhundert zufolge, soll die blonde Schönheit Loreley die vorbeifahrenden Schiffer mit ihrem Gesang so verzaubert haben, dass sie ihren Weg nicht mehr fanden. Auf einem weiteren Felsen thront die Burg Katz, die um 1360/71 erbaut wurde. Seit 1989 ist diese Burg in japanischem Privatbesitz und beherbergt ein Hotel. Am gegenüber liegendem Ufer endet diese Fahrt in St. Goar. Übrigens, die – schräg über dem Städtchen – 1245 errichtet Burg Rheinfels ist eine der größten Burg- und Festungsruinen Europas. Den Adligen, die sie besaßen, diente diese als Wohnsitz, jedoch auch als Schutz vor Angriffen.

Von der Anlegestelle aus erreicht man zunächst „den Rheinbalkon“, eine in den Rhein gebaute Terrasse. Diese ruht auf Stahlrohren und wurde im Jahr 2019 fertiggestellt. Danach benützt man jenen Weg, zu dessen linken sich eine größere Rasenfläche befindet. Dieser führt zu dem klassischen Biergarten „Aries am Rhein“, wo es neben einer großen Fassbier-Auswahl Weine aus der Region gibt. Hierzu werden auch leckeren Speisen serviert. Bei verschiedenen alkoholfreien Getränken kann zudem zwischen unterschiedlichen Cocktail-Kreationen gewählt werden (barrierefreies WC – s. ergänzende Hinweise).

Da der Bahnhof in St. Goar nicht barrierefrei ist, muss die Rückkehr zum Ausgangspunkt ebenfalls mit dem Schiff erfolgen.

Rüdesheim
Navi-Adresse Deutschland, Rüdesheim, Rheinstraße 30 (beim Adlerturm)., Rüdesheim, gegenüber Rheinstraße 30 (beim Adlerturm)
Euro-Parkausweis Rheinstraße 30 (beim Adlerturm)
Barrierefreies-WC
(Euro-Schlüssel)
• Erlebnisreich Kai Climenti (Oberstraße 32, Mo-Sa 10:00-12:00).
• „Rüdesheimer Schloss“ (Steingasse 10, 8:00-22:00)
Gastronomie mit barrierefreiem WC „Breuer’s Rüdesheimer Schloss“ (Steingasse 10)
Gastronomie ohne barrierefreies WC „Krone“ (Rheinstraße 30)
Übernachtung Quelle: Hotel-Info
Bacharach
Barrierefreies-WC
(Euro-Schlüssel)
• In den Rheinanlagen
•Tourist-Information Rhein-Nahe Touristik (Oberstraße 10)
Burg Stahleck Diese mittelalterliche Burg ist mittels Rampenlösungen auch für Rolli-BenutzerInnen barrierefrei zugänglich. Dies gilt auch für den Innenhof der Burg, jedoch mit Schiefersteinen gepflastert ist.
Gastronomie ohne barrierefreies WC „Altkölnische Hof“ (Blücherstraße 2)
St. Goar
Barrierefreies-WC
(Euro-Schlüssel)
Dies befindet sich ca. 100 m vom „Aries am Rhein“ entfernt – allerdings an der anderen Straßenseite der Hauptstraße (B 9)
Gastronomie ohne barrierefreies WC „Aries am Rhein“ (Am Hafen 1)