Meran – die Stadt mit einer breiten Promenade

Die Wandelhalle an der Passer

Meran besticht nicht zuletzt durch das Flair der Altstadt mit den mittelalterlichen Laubengängen aber auch mit einer alpin-mediterranen Atmosphäre. Und während man an der Promenade die Passer entlang flaniert, lassen sich in der Ferne die Gipfel der – noch vorhandenen – Gletscher betrachten.

Dieser Spazier(roll)gang durch die Altstadt beginnt am Thermenplatz, wo man zunächst an dem rauschenden Gebirgsfluss Passer gelangt, dem man nun rechts in den 7.100 Quadratmeter großen Elisabeth-Park folgt, der 1860 angelegt wurde. 1903 ließ die Stadtverwaltung zu Ehren der österreichischen Kaiserin Elisabeth im Park eine Statue aus Laaser Marmor aufstellen. Neben zwei Springbrunnen verfügt auch dieser Park zudem über einen beeindruckenden Baumstand, der ein prägendes Element dieser Parkanlage ist.

Foto: Begegnungsladen Siloah
Die Pfarrkirche St. Nikolaus

Über eine Brücke gelangt man zu der Winterpromenade, einer überdachten Bildergalerie. Dort gibt es beeindruckende Gemälde der Meraner Landschaft zu sehen, die von den besten Südtiroler Künstlern des 19. Jahrhunderts stammen. Auch sonst lädt die Wandelhalle zum Verweilen ein – vor allem weil es dort dank der vorbei rauschenden Passer im Sommer schattig und kühl ist. Zu Beginn dieser Wandelhalle befindet sich das Café „Wandelhalle“ (s. Ergänzende Hinweise), in dem es duftenden Kuchen und raffinierte Snacks gibt.

Foto: Thomas Robbin
Merans Rathaus

Diese Promenade verlässt man nun an einer rechtsabzweigenden Straße – hierbei fällt der Blick auf das Bozener-Tor mit seinem steilen Dach. Im 14. Jahrhundert errichtet, gilt dieses als das schönste von den drei Stadttoren. Im Folgenden steigt die schmale Straße etwas an und man muss unter Umständen wegen Treppen auf die Fahrbahn oder den gegenüberliegenden Gehsteig ausweichen – zudem gibt es dort an beiden Seiten der Gasse die typischen Laubengänge.

Diese Gasse mündet an einem Platz, zu dem linkerhand eine schiefe Ebene führt. Auf diesem „Plateau“ befindet sich die Pfarrkirche St. Nikolaus, die 1220 erstmals urkundlich erwähnt und 1465 in der jetzigen Form geweiht wurde. Diese Kirche, die als eines der ersten gotischen Baudenkmäler des heutigen Südtirols gilt, ist nicht nur mit einer Vielzahl wertvoller Fresken ausgestattet, sondern besitzt auch neben Glasfenstern aus der Spätgotik interessante Skulpturen und Bilder.

Nun geht es in die Laubengasse mit ihren Laubengängen, die im Jahre 1322 urkundlich erwähnt wird. Somit ist Meran die erste Stadt, in der die Errichtung einer Laubengasse Erwähnung findet. Da die Fassaden aus verschiedenen Stilepochen stammen, sind diese mit kleinen Erkern und zahlreichen Torbögen geschmückt. Noch immer sind die Lauben eine der wichtigsten Einkaufsstraßen der Altstadt, in der neben teureren Boutiquen auch Lebensmittel- und andere Geschäfte zu finden sind. Meist sind diese auch barrierefrei zugänglich – doch oft ist dies bei Cafés und Lokalen wegen der baulichen Gegebenheiten nicht der Fall.

Ecke Laubengasse/Galilei-Straße erblickt man nun das neue Rathaus mit seinen Bögen und dem Turm, das in den Jahren 1929/31 errichtet wurde. Durch diesen Monumentalbau sollte der Machtanspruch der damaligen faschistischen Diktatur zum Ausdruck gebracht werden.

Nun geht es in die Laubengasse mit ihren Laubengängen, die im Jahre 1322 urkundlich erwähnt wird. Somit ist Meran die erste Stadt, in der die Errichtung einer Laubengasse Erwähnung findet. Da die Fassaden aus verschiedenen Stilepochen stammen, sind diese mit kleinen Erkern und zahlreichen Torbögen geschmückt. Noch immer sind die Lauben eine der wichtigsten Einkaufsstraßen der Altstadt, in der neben teureren Boutiquen auch Lebensmittel- und andere Geschäfte zu finden sind. Meist sind diese auch barrierefrei zugänglich – doch oft ist dies bei Cafés und Lokalen wegen der baulichen Gegebenheiten nicht der Fall.

Ecke Laubengasse/Galilei-Straße erblickt man nun das neue Rathaus mit seinen Bögen und dem Turm, das in den Jahren 1929/31 errichtet wurde. Durch diesen Monumentalbau sollte der Machtanspruch der damaligen faschistischen Diktatur zum Ausdruck gebracht werden.

Das Kurhaus an der Passer

Von der Laubengasse geht es nun durch eine breit angelegte Fußgängerzone (Sparkassenstraße), die wieder zur Promenade an der Passer führt. Diesem breit angelegten Boulevard, der sich bestens zum Flanieren eignet, folgt man nun nach links. Zudem sorgt die Stadtgärtnerei mit entsprechenden Themenbepflanzungen mehrmals im Jahr für eine mediterrane Wohlfühlatmosphäre – hierzu tragen auch übrigens Palmen und Pflanzen in Kübeln und Schalen bei.

Dort befindet sich auch das Kurhaus – ein Wahrzeichen Merans –, das als der schönste Jugendstilbau des Alpenraums gilt. Während der historische Gebäudeteil 1874 eröffnet wurde, konnte nach der Jahrhundertwende 1912/14 der Umbau vollendetet werden. Von jeher war dies auch immer schon ein Ort, in dem es kulturellen Veranstaltungen unterschiedlicher Art gab und gibt. Übrigens: In dem Kurhaus befindet sich das barrierefreie „Grill-Restaurant“, zu dessen Terrasse eine schiefe Ebene führt. Dieses Lokal mit mediterraner Küche zeichnet sich vor allem durch Fleisch vom Grill, aber ebenso durch vegetarische Gerichte aus.

Damit endet der Spazier(roll)gang durch Meran. Über die Fußgängerbrücke über die Passer wird wieder der Thermenplatz erreicht.

Reisende mit dem Auto Die Navi-Adresse lautet: Meran, Parkgarage Therme.
Reisende mit der Bahn Der Haupteingang des Meraner Bahnhof ist mittels Rampen barrierefrei zugänglich. Der Bahnsteig 1 ist erhöht – die Bahnsteige 2-3 und 3-4 sind zwar mit Liften erreichbar, jedoch nur abschnittsweise erhöht. Dies bedeutet: Als Übergangslösung sind diese in Richtung Bozen mit entsprechenden Zugangsrampen ausgestattet, damit der Ein- und Ausstieg in die barrierefreien Niederflurzüge der Südtirolbahn gewährleistet ist. In Richtung Vinschgau sind die Bahnsteige bereits erhöht und ermöglichen somit den barrierefreien Ein- und Ausstieg in die Niederflurzüge der Südtirolbahn.
Die Toilette befindet sich – ca. 50 m vom Eingang entfern – in einem Nebengebäude, das über zwei Rampen erreichbar ist. Dieses kann mit dem Euroschlüssel geöffnet werden (Öffnungszeiten: 07.00–20.00 Uhr).
Busse zur Therme Ab Bahnhof fahren die Linien 1, 4, u. 5 zur Haltestelle „Piave-Straße“.
Behinderten-Parkplatz Zwei Stellplätze im Hotel „Therme Meran“ bzw. der „Therme Meran“
Behinderten-WC
(Euro-Schlüssel)
• Bahnhof
• Wandelhalle
• Pfarrplatz
• Kurpromenade
Gastronomie mit Rolli-WC • Restaurant „Pizzeria Hellweger’s“ (Pfarrplatz 30, Tel. +39 0473 212581, Web)
• Bistro „Therme Meran“ (Thermenplatz 9, Tel. +39 0473 252000, Web)
Café ohne Rolli-WC Café „Wandelhalle“ (Winterpromenade 2, im Sommer von 9:00 bis 19:00; im Winter von 9:00 bis 17:00).
Übernachtung Hotel „Therme Meran“ (Thermenplatz 1, Tel. +39 0473 259000, Mail info@hoteltermemerano.it, Web)
Zusätzliche Infos „Südtirol für alle“